Am 15. Juli 2014 hat die OECD den internationalen automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten in Steuersachen (AIA) verabschiedet. Bis heute haben sich 101 Staaten und Territorien zur Umsetzung des Standards bekannt. In der Schweiz haben die eidgenössischen Räte im Dezember 2015 mit der Multilateralen Amtshilfekonvention, dem MCAA und dem AIA-Gesetz die gesetzlichen Grundlagen verabschiedet. Diese Rechtsgrundlagen sind am 1. Januar 2017 in Kraft getreten.

Damit der AIA mit einem Partnerstaat eingeführt werden kann, muss er zusätzlich bilateral aktiviert werden. Inzwischen hat die Schweiz mit 38 Staaten und Territorien den AIA ab 2017/2018 eingeführt. Mit den vorliegend zu beurteilenden internationalen Vereinbarungen will die Schweiz den AIA ab 2018/2019 auf die folgenden Staaten ausdehnen: Andorra, Argentinien, Barbados, die Bermuda-Inseln, Brasilien, die Britischen Jungferninseln, die Cayman Inseln, Chile, die Färöer Inseln, Grönland, Indien, Israel, Mauritius, Mexiko, Monaco, Neuseeland, San Marino, die Seychellen, Südafrika, die Turks und Caicos Inseln und Uruguay.

 

Stellungnahme im Wortlaut (PDF)

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