Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit wird bei der OECD in Paris an der Neuverteilung der Unternehmenssteuererträge gearbeitet. Der Fokus des Projekts liegt aber, entgegen seiner Bezeichnung, nicht auf den in Misskredit geratenen Digitalkonzernen (Google, Facebook etc.). Stattdessen sollen die Gewinne sämtlicher internationaler Unternehmen global «gerechter» verteilt werden. Gerecht bedeutet, dass anstelle des Staats der Leistungserbringung, jener des Absatzmarkts einen viel grösseren Anteil vom Steuerkuchen erhalten soll. Staaten wie die Schweiz, die ihre Steuereinnahmen stark in die Bildung und die gute Infrastruktur investieren, drohen zu den Verlierern dieses globalen Verteilkampfs zu werden. Bereits 2020 sollen die neuen Regeln verabschiedet werden

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  • Faktenblatt zum OECD/G20-Projekt zur „Besteuerung der digitalisierten Wirtschaft“ [pdf]

Weiterführende Dokumente
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